Ausflugsziele außerhalb der Schutzgebiete


Kap Arkona

Kap Arkona

Zu Fuß, per Kremser oder mit der "Arkona-Bahn" gelangt man zu den Leuchttürmen am Kap. Der ältere Leuchtturm (19 m hoch) wurde 1827 nach Plänen von Friedrich Schinkel gebaut. Der andere Turm hat eine Höhe von 36 m, seit 1902 sendet er seine Lichtblitze übers Meer. Die Arkonaburg war das letzte slawische Heiligtum Rügens, bevor die Dänen das Christentum im 12. Jahrhundert einführten. Übrig geblieben ist eine 13 m hohe Wallanlage mit einem schönen Blick über das Kap.

Ein Spaziergang (1,2 km) führt entlang der 46 m hohen Steilküste in das Fischerdorf Vitt, im Mittelalter der Name für einen Fischhandelsplatz. In eine 40 m tiefe Schlucht ducken sich rohrgedeckte Fischerhäuser, sie stehen unter Denkmalschutz, ebenso die achteckige Kapelle über dem Steilufer. Von Vitt fährt die "Arkona-Bahn" nach Puttgarten zurück.

Anfahrt: Bus 419 von Sassnitz nach Altenkirchen oder Bus 408 über Nationalpark Jasmund; zwischen Puttgarten und Altenkirchen verkehrt ein Linientaxi 403 (Tel.: 038303/885-0).

Ummanz

Die fünftgrößte Ostseeinsel Deutschlands ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden. Ummanz gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und ist einer der bedeutendsten Kranich-Rastplätze im Lande. Im Ort Waase steht die im 15. Jahrhundert erbaute Backsteinkirche: Sie beherbergt einen berühmten flandrischen Schnitzaltar.

Spazierweg: Von Waase nach Haide, Suhrendorf und Wusse und zurück (ca. 2 Stunden)

Anreise: Von Bergen mit dem Bus 402 nach Ummanz.

Hiddensee

Die kleine Ostseeinselschwester Rügens ist ein Leckerbissen für alle Naturliebhaber, die die Region mit dem Rad oder zu Fuß erkunden wollen, da Hiddensee eine autofreie Insel ist (18,6 qkm Größe, 16,8 km Nord-Süd-Ausdehnung, Orte: Neuendorf, Vitte, Kloster). Von Schaprode fahren regelmäßig Fähren nach Vitte, Kloster und Neuendorf.

Besonders sehenswert:

  • In Vitte steht die "Blaue Scheune", ein niederdeutsches Hallenhaus, der Aufbau stammt aus dem 18. Jahrhundert
  • Die alte Bockwindmühle und das "Karussell" - Asta Nielsens Sommerhaus – als architektonische Kuriosität.
  • Der Ort Kloster ist aus einem Zisternenkloster hervorgegangen. Hier gibt es eine Gerhart-Hauptmann-Gedenkstätte, Galerien, die Inselkirche und ein Heimatmuseum zu besichtigen.
  • Den besten Blick hat man vom Leuchtturm auf dem Bakenberg.
  • Goldschmuck: Einige der schönsten und kostbarsten Zeugnisse wikingischer Goldschmiedekunst, hergestellt ca. 950, sind ausgestellt. Die ersten Stücke wurden 1872 am Strand bei Neuendorf nach einem Sturmhochwasser gefunden, weitere Teile sind 1873/74 zu Tage gekommen, darunter ein Halsschmuck bestehend aus 16 Teilen und einem Gewicht von 596 Gramm.

Spazierwege: Von Kloster aus rund um den Dornbusch, zunächst an der Ostküste entlang, zurück an der Steilküste im Norden und Westen, vorbei am Altenleuchtturm auf dem Bakenberg (ca. 2 Stunden). Von Vitte nach Neuendorf, zurück am Strand der Westküste (ca. 2 Stunden).

Anreise

Wir haben in unserer Reiseauskunft die Bahnhöfe Altenkirchen, Altenkirchen (Rügen), Ummanz und Hiddensee bereits voreingestellt. So können Sie bequem Ihre Verbindungen aussuchen, in Fernverkehrszügen Sitzplätze online reservieren und Ihre Fahrscheine direkt buchen und am eigenen PC ausdrucken.

Reiseauskunft